Der Finanzmarkt ist komplex. Viele Privatpersonen nehmen deshalb Abstand von einem Investment. Ihnen ist das Risiko zu groß, ihr Investment zu verlieren. Wer sich dennoch traut als Laie, der verlässt sich auf das Wort eines erfahrenen Brokers. Social Trading hingegen ermöglicht Privatanlegern, die Strukturen des Finanzmarktes zu verstehen. Der Austausch findet unter den Privatanlegern statt.

Unabhängigkeit vom Finanzberater erlangen

Wer schon einmal mit einem Finanzberater oder Versicherungsmakler an einem Tisch gesessen hat, der versteht, dass diese Personen immer nur von den Vorteilen berichten. Sie geben einem das sichere Gefühl, dass sich ein Mensch gegen alles Negative versichern lassen kann. Über Risiken, Ausfälle oder gar Verluste verlieren sehr gute Berater und Makler kaum ein Wort. Das schadet dem Geschäft. Das ist mit allen Finanzprodukten so. Anleger auf dem Finanzmarkt bekommen von Vermögensberatern und vielen anderen Tätigen nur die Vorzüge mitgeteilt. Fakt ist: Die Börse birgt Risiken.

Um zu verstehen, was hinter den Risiken steckt, ist Social Trading eine sehr gute Wahl, Kenntnisse darüber zu erlangen. In den sozialen Netzwerken des Finanzmarktes geben geübte und erfahrene Social Trader einen tiefen Einblick in ihre Finanzstrategie. Sie legen ihr Portfolio offen, damit andere es kopieren können oder sich zumindest daran orientieren. Der Umstand ermöglicht jedem Anfänger einen sicheren Einstieg an der Börse. Bevor die erste Investition erfolgt, gilt es die Sprache des Finanzmarktes zu lernen. Auf den Plattformen sind auch Broker aktiv. Solche, die überzeugt sind, dass jeder dieselben Chancen erhalten sollte, um sicher zu investieren. Das sorgt für mehr Unabhängigkeit auf dem Finanzmarkt.

Vom Musterdepot zur Investition an der Börse

Social Trader nutzen für ihre Präsentation ein Musterdepot. Dort wird das gesamte Portfolio veröffentlicht, sodass Mitglieder auf der Social Trading Plattform lückenlos die Strategie entschlüsseln und verfolgen können. In dem Musterdepot erfahren andere Anleger nichts über den realen Stand eines Traders, allerdings geht es auch nicht um Zahlen und Vermögenswerte, sondern rein um die Strategie. Mit der Fachkenntnis können sich die Privatanleger und Hobby-Trader austauschen. Sie können Strategien weiterentwickeln und neue erstellen.

Vor dem ersten Investment gilt es in Ruhe zu lernen. Ist das zu viel, dann reicht es einem oder mehreren Anlegern zu folgen. Richtig, zum Follower werden, wie auf den Social Media Plattformen. Folgen bedeutet, an eine bestimmte Strategie eines Traders zu glauben, sie durch Investitionen aufzubauen und durch den kommunikativen Austausch auszubauen. Das Geld legen Follower nicht selbst an, sie schicken den Trader an die Börse, der mit dem Einsatz der Follower eine Rendite erzielen soll.

Social Trading auch ohne Fachwissen attraktiv

Wichtig ist, von der Strategie, seiner Idee und seinem Einsatz überzeugt zu sein. Es gibt auf dem Finanzmarkt keine Garantien. Deshalb ist die Wahl des Traders als Follower entscheidend. Für die Teilnahme am Social Trading ist die Anmeldung an einer Socila-Trading-Plattform notwendig. Nach der Kontoeröffnung haben Einsteiger und erfahrene Trader Zeit, sich einen Überblick zu verschaffen und die verschiedenen Strategien miteinander zu vergleichen.