Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Parlamentarischer Abend für die Binnenschifffahrt

Kürzlich lud die Parlamentariergruppe Binnenschifffahrt (PG BiSchi) zur Podiumsdiskussion nach Berlin. Die Sprecher der PG diskutierten mit Fachleuten vor 160 Gästen Aspekte nachhaltiger Wasserstraßenpolitik und technischer Innovationen.

Vernetzung von Wasser, Schiene und Straße

Herbert Behrens forderte die Vernetzung der Verkehrsträger. „Um der Binnenschifffahrt eine sicherere Zukunft zu geben, brauchen wir ein trimodales Verkehrsnetz. Projekte für die Verkehrsträger Wasser, Schiene und Straße sind unter diesem Gesichtspunkt zu bewerten und mit einer entsprechenden Priorität in einem Bundesverkehrswegeplan aufzunehmen, der ein Bundesmobilitätsplan sein muss. Damit wären verlässliche Rahmenbedingungen geschaffen und die begrenzt zur Verfügung stehenden Investitionsmittel des Bundes sinnvoll eingesetzt.“

Umweltfreundliche Umrüstung der Binnenschiffe fördern

„Wir brauchen mehr Planungskapazitäten bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, zügige Planungsverfahren und auf hohem Niveau verstetigte Investitionsmittel für die Wasserstraßeninfrastruktur“, sagte Gustav Herzog (SPD). „Die Binnenschifffahrt ist relativ sauber. Um aber beim Schadstoffausstoß konkurrenzfähiger zu sein, muss die Flotte dem aktuellen Stand der Technik angepasst werden – etwa über attraktivere Förderprogramme des Bundes“, so Dr. Valerie Wilms (Bündnis 90/Die Grünen). „Wir haben das Motorenaustauschprogramm mit zusätzlichen 250.000 Euro aufgestockt und müssen weitere Anreize für eine moderne Technik in der Schifffahrt schaffen“, erklärte Matthias Lietz (CDU). Lietz reichte den Staffelstab als Sprecher der PG an diesem Abend an seinen Kollegen Hans-Werner Kammer (CDU) weiter.