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Nord-Ostsee-Kanal und Verkehrsminister verschlissen!

Der Nord-Ostsee-Kanal pfeift buchstäblich auf dem letzten Loch. Die maroden Schleusen

versagten wochenlang ihren Dienst und die Schiffe mussten ökonomisch wie ökologisch

teure Umwege über Skagen in Kauf nehmen. Heute war der Kanal Thema der Aktuellen

Stunde im Bundestag.

Der Nord-Ostsee-Kanal pfeift buchstäblich auf dem letzten Loch. Die maroden Schleusen
versagten wochenlang ihren Dienst und die Schiffe mussten ökonomisch wie ökologisch
teure Umwege über Skagen in Kauf nehmen. Heute war der Kanal Thema der Aktuellen
Stunde im Bundestag.

Herbert Behrens (MdB, DIE LINKE) warf der Regierung in seiner Rede Flickschusterei vor.
„Der Bund entzieht sich seit zwei Jahrzehnten seiner Pflicht, die wichtigste deutsche
Seeverkehrsverbindung in einem guten Zustand zu halten. Es ist nicht zu akzeptieren, dass
das notwendige Geld für Wartung der Schleusen und anderer Anlagen seit Jahren fehlt.
Dass die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs so nicht gewährleistet werden kann, sollte
jetzt auch Peter Ramsauer verstanden haben!“

„Die mehr als 80 Jahre alten Schleusen in Brunsbüttel sind marode und müssen dringend
grundsaniert werden. Der Verkehrsminister brauchte nicht mal vier Jahre, um völlig zu
verschleißen. Ob sich in seinem Fall eine Grundsanierung lohnt, bezweifele ich. Hier ist eine
Ersatzinvestition erforderlich.“

Behrens würdigte die Arbeit der Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Trotz
kontinuierlichen Personalabbaus sichern sie den Betrieb am Nord-Ostsee-Kanal. „Ihrem
Einsatz, ihrem Können und ihrem Einfallsreichtum ist es zu verdanken, dass so schnell
wieder zumindest eine der großen Schleusen provisorisch in Betrieb genommen werden
konnte. Dafür will ich ihnen von dieser Stelle aus herzlich danken.“

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