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Nach Gerichtsurteil: Hafenkooperation statt Weservertiefung!

Mit seinem gestrigen Urteil hat das Bundesverwaltungsgericht die Planungen für die Weservertiefung für rechtswidrig erklärt. Herbert Behrens, Obmann der Linksfraktion im Verkehrsausschuss des Bundestages erklärt dazu:

„Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts ist ein Erfolg für den Naturschutz und den BUND.
Denn die Vertiefung führt zur Versalzung der Flussmündung und erhöht die Risiken bei Hochwasser. Anstatt wie der Bremer Wirtschaftssenator Günthner weiter Druck für die Vertiefung zu machen, könnten sich die Küstenländer die Elb- und Weservertiefung und hunderte Millionen Euro sparen, wenn die norddeutschen Häfen ernsthaft kooperierten und sich auf ihre Stärken konzentrierten.“

Behrens weiter: „Wir brauchen dringend ein länderübergreifendes Konzept, um Seeschiffe nach Größe, Tiefgang, Ladung und Kapazitäten zu lenken. Und entsprechende Kapazitäten für die Hinterlandverkehre. Hier ist auch der Bund gefragt.“