Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Fehmarnbeltquerung: Koalition will Gegner einlullen!

Zur heutigen Abstimmung über den Antrag der Koalitionsfraktion zur Schienenhinterlandanbindung

der Festen Fehmarnbeltquerung (FFBQ) erklärt Herbert Behrens (MdB, DIE LINKE): „Kurz vor dem Ende der Wahlperiode geben CDU/CSU und FDP vor, sich um die Menschen in Ostholstein kümmern zu wollen. Sie versprechen eine „sozialverträgliche und anwohnerfreundliche“

Zur heutigen Abstimmung über den Antrag der Koalitionsfraktion zur Schienenhinterlandanbindung
der Festen Fehmarnbeltquerung (FFBQ) erklärt Herbert Behrens (MdB, DIE LINKE): „Kurz vor dem Ende der Wahlperiode geben CDU/CSU und FDP vor, sich um die Menschen in Ostholstein kümmern zu wollen. Sie versprechen eine „sozialverträgliche und anwohnerfreundliche“

Schienenanbindung. Am Ende ist es aber nur ein untauglicher Versuch, die Bürgerinnen und Bürger einzulullen. Die wenigen Forderungen sind unverbindliche Prüfaufträge, eine Wiederholung gesetzlicher Vorgaben oder sie sind unter Finanzierungsvorbehalt gestellt. Es ist aber notwendig, das  milliardenschwere Projekt Feste Fehmarnbeltquerung insgesamt neu zu bewerten. Ich bin mir sicher, dass dabei herauskommt, dass der Preis erheblich höher ist als der finanzielle Nutzen. Das Nutzen- Kosten-Verhältnis wäre dann negativ, der Bund dürfte die Projekt nicht realisieren."

Herbert Behrens stellt den verkehrspolitischen Nutzen einer Festen Fehmarnbeltquerung in Frage. „Angesichts dieser Tatsache ist die schwere Beeinträchtigung der Tourismusbranche in Ostholsteins nicht zu akzeptieren. Die eingeplanten Milliarden Baukosten gehören in die Verbesserung der Bahninfrastruktur und den öffentlichen Personenverkehr in Schleswig-Holstein und bundesweit. DIE LINKE wird weiterhin mit allen parlamentarischen Mitteln die Betroffenen dabei unterstützen, die Querung zu verhindern.“

Dateien