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"Demontage hinter dem Rücken von Belegschaft und Parlament“

Trotz Parlamentsferien wird in Berlin weiter am vollständigen Umbau der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) gearbeitet. Gestern wurde auf einer Betriebsversammlung die Schließung des Amtes Lauenburg verkündet. Dort arbeiten rund 380 Menschen. „Die schwarz-gelbe Koalition zieht ihre Demontagepläne rücksichtslos durch“, kritisiert Herbert Behrens (MdB, DIE LINKE). „Mit der Schließung des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Lauenburg werden Fakten geschaffen, ohne dass Belegschaft und Politik ihre Vorschläge für eine moderne und ökologisch orientierte WSV einbringen können.“

Trotz Parlamentsferien wird in Berlin weiter am vollständigen Umbau der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) gearbeitet. Gestern wurde auf einer Betriebsversammlung die Schließung des Amtes Lauenburg verkündet. Dort arbeiten rund 380 Menschen. „Die schwarz-gelbe Koalition zieht ihre Demontagepläne rücksichtslos durch“, kritisiert Herbert Behrens (MdB, DIE LINKE). „Mit der Schließung des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Lauenburg werden Fakten geschaffen, ohne dass Belegschaft und Politik ihre Vorschläge für eine moderne und ökologisch orientierte WSV einbringen können.“

„Anstatt das Fachwissen vor Ort zu halten, zerstört die Bundesregierung ein funktionierendes, auf die regionalen Gegebenheiten abgestimmtes System“, so Behrens weiter, der Mitglied im Verkehrsausschuss ist. „Das ist keine Reform, sondern undemokratisches Gebaren über die Köpfe von Parlament, Belegschaft und Gewerkschaften hinweg. Doch nicht nur den Kolleginnen und Kollegen wird vor den Kopf gestoßen, auch die Kritik der Kunden der WSV soll offenbar nicht ernst genommen werden. Ich fordere den Bundesverkehrsminister auf, die Planungen jetzt dem Ausschuss vorzulegen. Nur so können wir unser politisches Kontrollrecht wahrnehmen.“

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