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Maritime Konferenz lässt Hafenbeschäftige allein

Bei der 10. Maritimen Konferenz diskutierten am Dienstag in Hamburg Vertreter aus Wirtschaft und Politik über die Auswirkungen der Digitalisierung auf die deutschen Häfen. Auf dem Podium saß auch Herbert Behrens. Er ist mit dem Abschlussdokument unzufrieden: „Die Erklärung ist gut gemeint, aber nicht gut gemacht. Viele Förderprogramme machen noch keine Strategie. So wird der maritimen Wirtschaft zwar der Ausbau mit Breitband-Internet bezahlt und Fördermittel zur weiteren Automatisierung ihrer Betriebe zur Verfügung gestellt, aber die Belegschaften in den Häfen müssen um ihre Arbeitsplätze bangen. Ein konkreter Fahrplan zur Sicherung von Beschäftigung oder Weiterbildung wurde auf der Konferenz nicht diskutiert. Steuersubventionen für die maritime Wirtschaft müssen an konkrete Zusagen für Belegschaften geknüpft sein. Durch die Automatisierung dürfen keine Arbeitsplätze verloren gehen. Deshalb fordere ich maritime Unternehmen und Reeder auf, ihren Kurs der Tarifflucht zu beenden und zu regulierten Arbeitsverhältnissen per Tarifvertrag zurückzukehren.“