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Flughafen Berlin-Tegel: Dobrindts Wahlkampfgetöse

Die Debatte über den Eröffnungstermin der Hauptstadtflughafens BER bekommt neue Nahrung. Gleichzeitig wird mit dem Volksbegehren zum Thema "Tegel offenhalten" die Diskussion über zwei Berliner Flughäfen befeuert. Dazu erklärt Herbert Behrens: „Debatten über Eröffnungstermine helfen nicht weiter, um die bis heute unendliche Geschichte des BER doch noch zu beenden. Minister Dobrindt redet Kapazitätsengpässe herbei.  Dabei hat er die Aufgabe, eben diese Engpässe zu vermeiden. Statt sich Gedanken zur Abfertigung von hochgerechneten 40 Millionen Fluggästen auf zwei Berliner Flughäfen zu machen, muss sichergestellt sein, dass Gäste auch ohne den für Mensch und Klima belastenden Flugverkehr Berlin erreichen können.“

Die Bahn: Alternative zum Kurzstreckenflug

Die Bahn kann rund 25 Prozent des innerdeutschen Flugverkehrs übernehmen. Das war das Ergebnis einer kleinen Anfrage der Linksfraktion von 20111 (DrsNr. 17/8514). Diese Ergebnisse sollen noch einmal überprüft werden. In Spanien hat die Bahn übrigens schon vor Jahren mit reduzierten Preisen die Zahl der innerspanischen Flüge erheblich verringern und die Auslastung der Züge erhöhen können. Hier sind Initiativen des Verkehrsministers gefragt. „Dobrindt sollte sich nur noch mit sachkundigen Beiträgen zu Wort melden. Auf Wahlkampfgetöse in Sachen Offenhaltung von Tegel kann jeder sehr gut verzichten.“