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Sylvia

Feste Fehmarnbeltquerung: Große Zweifel an Nutzen

Am Dienstag war Herbert Behrens zu Gast bei der LINKEN in Scharbeutz. Zusammen mit Lorenz Gösta Beutin von der schleswig-holsteinischen LINKEN hatte er zu einer Veranstaltung über die Folgen der Festen Fehmarnbeltquerung geladen. Dabei ging es auch um die Hinterlandanbindung des milliardenschweren Projekts und die Zukunft der Bäderbahn. 50 Gäste folgten der Einladung der LINKEN. „Die Resonanz macht deutlich, wie sehr den Leuten das Thema unter den Nägeln brennt“, so Behrens. „Und dass es überhaupt nicht klar  ist, mit welchen Folgen die Menschen an der Küste leben müssen.“ Vor allem die Ferienorte bangen um ihre Zukunft. Ihre Bürgermeister fordern deshalb einen „übergesetzlichen Lärmschutz“. Also Maßnahmen, die über die im Bundesimmissionsschutzgesetz vorgesehenen hinausgehen. Doch dafür sind in der Projektplanung noch keinerlei Mittel vorgesehen, auch ein entsprechender Beschluss des Bundestages steht noch aus. „Die Fehmarnbeltquerung ist ein unsinniges und überflüssiges Projekt“, meint Behrens.  Die Menschen in der betroffenen Region zweifeln ebenfalls am Nutzen und an den Verkehrsprognosen. Sie befürchten außerdem eine deutlich Zunahme des Durchgangsverkehrs. „Das wird kein Verkehr sein, die in die Region strömt“, denkt auch Behrens. Die LINKEN sagen den Bürgerinitiativen weiterhin ihre Unterstützung zu, etwa durch Anträge und Anfragen im Bundestag.