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Geht die WSV baden?

Belegschaft des WSA Berlin lud zur Podiumsdiskussion

Die vom Bundesverkehrsministerium angestrebte Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) sorgt auch in der Belegschaft des Berliner Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) für großen Unmut. Am 24. September lud der Personalrat deshalb zu einer Podiumsdiskussion, zu der auch Herbert Behrens geladen war. Die Belegschaft fürchtet beispielsweise, dass der ostdeutsche Teil der WSV buchstäblich „baden geht“ und dass die Auszubildenden nicht übernommen werden.

Herbert Behrens forderte ein unverzügliches Ende des seit Jahren andauernden Personalabbaus. Damit verliere die WSV eine Menge von Qualifikationen. Er bezweifelte zudem, ob die von Minister Ramsauer eingeleitete Zerschlagung der Wasser und Schifffahrtsdirektionen verfassungskonform ist. „Aus dieser Reform kann nichts Vernünftiges werden, weil die Grundlagen falsch sind. Der Ansatz 'privat geht vor Staat' ist in den Augen der LINKEN falsch.“ Behrens mahnt, dass die bereits von der Bundesregierung eingeleiteten Strukturveränderungen unumkehrbare Fakten schaffen. Dabei habe sich die jetzige regionale Struktur der WSV bewährt.  Im Anschluss an die Personalversammlung zog die Belegschaft zur Spree, um am Schiffbauerdamm gegen die Reform zu demonstrieren.

WSV Berlin

Demo WSV Berlin - 1


Demo WSV Berlin - 2
Herbert Behrens bei der WSV Berlin