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Besuch des Schiffshebewerks Scharnebeck

Herbert Behrens besuchte kürzlich das Schiffshebewerk Uelzen in Scharnebeck. Das 1975 in Betrieb genommene Bauwerk hat „keine optimalen Konstruktionsbedingungen“ und musste in jüngster Zeit grundüberholt werden. 2014 wird der zweite Trog für eineinhalb Jahre gesperrt und saniert. Für die Binnenschifffahrt auf dem Elbe-Seiten-Kanal war es insbesondere während der Reparaturzeit immer ein großes Problem, wenn eine Störung auch den zweiten Trog lahmlegte. Nach der Sanierung erwarten die Verantwortlichen des Wasser- und Schifffahrtsamts Uelzen, zu dem die Anlage gehört, einen stabileren Betrieb des Hebewerks. An dieser Stelle überwinden die Schiffe 38 Meter Höhenunterschied.

Behrens erfuhr bei der Führung durch Herrn Ripphahn und dem Leiter der Projektgruppe Instandhaltung, Herrn Treber, dass Scharnebeck im Jahr „neun bis zehn Millionen Gütertonnen gut bewältigen kann“.

Und dass die Verkehrsabwicklung mit Hilfe von Webkameras erleichtert wird. Die Binnenschiffer könnten sich schon bei der Abfahrt im Hamburger Hafen über die Verkehrsdichte vor dem Schiffshebewerk in Scharnebeck informieren und ihren Ablauf darauf einrichten. Scharnebeck kann so genannte Europa-Schiffe mit 85 Metern Länge abfertigen. Die neuen großen Container-Binnenschiffe sind bis zu 135 Meter lang und können den Elbe-Seiten-Kanal nicht befahren, weil sie nicht durch Scharnebeck kommen. Die Stärkung des Gütertransports per Binnenschiff ist in Behrens Augen wünschenswert. „Wir müssen die Schiffe jedoch an die Flüsse anpassen und nicht umgekehrt