7. Februar 2012

Umweltzonen alleine reichen nicht

Seit Einführung der Umweltzonen hat sich die Luftgüte in vielen Ballungsräumen verbessert. Dennoch werden die Werte für Feinstaub und Stickstoffdioxid laut Bundesumweltamt vor allem in unmittelbarer Straßennähe noch überschritten. „Die Einführung der Umweltzonen hat schon Verbesserungen für die Luftqualität gebracht“, meint der Bundestagsabgeordnete Herbert Behrens (DIE LINKE). „Eine große Gefahr bergen die Emissionen von Dieselfahrzeugen. Ihre besonders feinen Rußpartikel gefährden die Gesundheit der Bevölkerung.“ Nach Ansicht des Verkehrspolitikers muss die Nachrüstung von Dieselfahrzeugen mit Partikelfiltern forciert werden.

Ralph Lenkert, (DIE LINKE) Mitglied des Umweltausschusses, ergänzt dazu: „Verkehrsvermeidung wäre eine wesentlich effektivere Maßnahme Feinstaubemissionen zu verringern, als Umweltzonen alleine.“ Zudem müssten die Emissionen durch Luftverkehr, Haushalte und Industrie stärker reduziert werden. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen bestünden bereits, würden jedoch vielerorts nicht ausgeschöpft, ergänzt Behrens, der Mitglied im Verkehrsausschuss ist.

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