2. Februar 2017

Luftverkehrslobby mit dreister Forderung!

„Nachdem die Luftverkehrsbranche gerade im dreistelligen Millionenbereich von den Flugsicherungsgebühren entlastet wurde, ist diese Forderung wirklich dreist. Die Luftverkehrslobby hat vor Jahren die Privatisierung der Sicherheitskontrollen selbst durchgedrückt, jetzt sollte sie wenigstens eine Rückabwicklung dieses für die Beschäftigten verheerenden Schrittes dringen. Im Kern fordert der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BdL) staatliche Subventionen für prekäre Beschäftigung an deutschen Flughäfen, was der Dreistheit die Krone aufsetzt“,  kommentiert Herbert Behrens, Obmann der Linksfraktion im Verkehrsausschuss des Bundestages die heutige Forderung des BdL, dass der Bund künftig die Luftsicherheitskosten übernehmen soll.

Behrens weiter: „Seit der Privatisierung der Luftsicherheitsdienstleistungen regieren hier Leih- und Zeitarbeit. Darunter leiden nicht nur die Beschäftigten, sondern auch das Sicherheitsniveau. Der Vorschlag des BdL löst keinerlei Probleme, außer die in den Bilanzen der Luftverkehrsindustrie.“