Der Bundestagsabgeordnete Herbert Behrens (DIE LINKE) lud Jugendliche aus den Landkreisen Verden und Osterholz vom 11. bis 13. Juli zur politischen Informationsfahrt nach Berlin.

Bundespolitik hautnah erleben konnten Anfang dieser Woche 40 Jugendliche und junge Erwachsene aus den Landkreisen Verden und Osterholz. Eingeladen zu der vom Bundespresseamt organisierten „politischen Informationsfahrt“ hatte der Bundestagsabgeordnete Herbert Behrens (Die Linke). Das dreitägige Programm gewährte Einblicke in die Arbeit von Parlament und Regierung. Darüber hinaus besuchten die Jugendlichen Holocaust-Gedenkstätten und trafen sich mit Vertretern des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).
Herbert Behrens wollte mit dieser Fahrt „jungen Menschen die Möglichkeit geben, in den Politikbetrieb reinzuschauen. Und sie motivieren, sich für die Kommunalwahlen im September zu interessieren.“ Die Mehrzahl der Teilnehmer war zwischen 16 und 18 Jahre alt. „Es war eine tolle Gruppe. Sie hat das Programm aktiv mitgestaltet“, freute sich Herbert Behrens, der die Tour wegen der parlamentarischen Sommerpause fast durchgehend begleiten konnte. Die Jugendlichen zeigten reges Interesse und löcherten die eigens für Besuchergruppen abgestellten Referenten mit zahlreichen Fragen.
Die Gäste aus Osterholz und Verden besuchten neben dem Innenministerium, dem Bundestag und dem Bundesrat auch das Bundespresseamt. Dort wird für Angela Merkel zweimal täglich ein „globaler Pressespiegel“ erstellt, die sogenannte Kanzlermappe. Die Jugendlichen erfuhren zudem, dass sich ein großer Teil der Abgeordnetenarbeit nicht im Plenarsaal, sondern in den Fachausschüssen abspielt. So gehört Herbert Behrens dem Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie dem Unterausschuss Neue Medien an. Intensive Diskussionen prägten das Zusammentreffen mit dem Bundesjugendleiter des DGB. Im Mittelpunkt standen die teilweise „katastrophalen Arbeitsbedingungen“ und unzureichenden Vergütungen für Auszubildende. Auch das Pro und Contra von Studiengebühren wurde erörtert.
Trotz des intensiven Programms blieb Raum für Entspannung. So machte die Gruppe eine Stadtrundfahrt durch das Regierungsviertel und eine Schiffstour zu Sehenswürdigkeiten wie der Museumsinsel.
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