16. Dezember 2016

Breitbandausbau und IT-Sicherheit cyber-1

Am Mittwoch lud der TÜV Nord  in Berlin zur  Podiumsdiskussion „Faktencheck Cyber Security“. Im Fokus stand die Frage nach der Sicherheit des Internets. Die Vertreter der Regierungskoalition stellten sich selbst ein positives Zeugnis für die vergangenen vier Jahre aus. Vor allem in Bezug auf den Breitbandausbau könne man mit den Ergebnissen zufrieden sein. Dies bezweifelten die Oppositionsvertreter. Die gemeinsam erarbeiteten Empfehlungen der Enquete-Kommission für Internet und Digitales seien nur unzureichend umgesetzt worden.

Sanktionen für Unternehmen gefordert
Eine deutliche Kluft zwischen beiden Lagern gab es auch bei den Sicherheitsstandards im IT Sektor. Während sich Marian Wendt von der CDU mit allgemeinen Gütesiegeln für IT-Produkte zufrieden gab, sah Herbert Behrens Hersteller von Hard- und Software in der Pflicht. Diese müssten, ähnlich wie bei VW in den USA, mit empfindlichen Strafen rechnen, wenn nachweislich Sicherheitsrisiken zu Lasten der Nutzer nicht behoben würden. Das sei vor allem im Sinne kleiner Unternehmen. Denn deren alternative Lösungen bereicherten den Markt und förderten die Innovation.