12. Mai 2011

An die streikenden Kolleginnen und Kollegen bei Madsack


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Wir erklären uns mit vollem Herzen solidarisch mit eurem Kampf und freuen uns, dass es Euch gelungen ist, nahezu geschlossen in den Streik zu treten. Wir hoffen mit Euch, dass die Kolleginnen und Kollegen, die als Streikbrecher eingesetzt werden, ebenfalls auf die Seite der Kämpfenden treten werden. Denn gegen Lohndrückerei und Arbeitszeitverlängerung hilft nur eines: Gemeinsamer und entschlossener Widerstand! Wir unterstützen Eure Forderungen nach besserer Bezahlung und besseren Arbeitsbedingungen. Es muss immer und überall gelten: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Arbeitsort!

Die Forderung der Arbeitgeber nach längeren Arbeitszeiten ohne Lohnerhöhung wird zum Abbau von Arbeitsplätzen führen und für die betreffenden Kolleginnen und Kollegen noch mehr Stress und schlechtere Arbeitsbedingungen bedeuten. Es ist absolut richtig und wichtig – so wie ihr es jetzt tut – dagegen ein klares Signal zu setzen und deutlich Kante zu zeigen.
Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Druck- und Zeitungsbereich haben in den letzten Jahren bereits genug verzichtet und müssen sich nicht in Bescheidenheit üben. Damit muss jetzt Schluss sein!

Mit solidarischen Grüßen

Jutta Krellmann, Bundestagsabgeordnete für DIE LINKE. aus Hameln
Herbert Behrens,. Bundestagsabgeordnete für DIE LINKE. aus Osterholz-Scharmbeck

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